Der HaustĂŒrvertreter 2.0 – Pflege deine Kontakte auf LinkedIn

Mann in dunklem Anzug ohne Gesicht

Was frĂŒher der nervige HaustĂŒrvertreter vom lokalen Energieversorger war, ist heutzutage ein ganz bestimmter Typ Mensch auf Social Media. Du wirst sie wahrscheinlich kennen, wenn du vorzugsweise auf LinkedIn oder Instagram unterwegs bist. 😌

Neumodern wird dieses Vorgehen auch gerne „Social Selling“ genannt. Der neueste Schrei in Sachen Kundenakquise. Scheinbar. Denn, leider endet es oft in auswendig, gelernten Floskeln aus zwielichtigen Online Kursen.

Sie schicken dir „ohne Vorwarnung“ direkt Sprachnachrichten oder plumpe Angebote. Und selbst wenn nicht kommen ihre Texte sehr lapidar rĂŒber:

  • „Lass mich doch bitte wissen, wie spannend das grundsĂ€tzlich fĂŒr Dich klingt.“
  • „Ich schreibe dich nicht an, um etwas zu verkaufen.“ (Ă€hh dann musst du es auch nicht explizit erwĂ€hnen?! 😀)
  • „Ich sehe du bist selbststĂ€ndig, ich bin selbst auch Unternehmer und bin hier einfach um neue Business-Kontakte zu sammeln“
  • „Hast du Bock, dass man sich mal austauscht, dass wir uns gegenseitig Mehrwert geben?“
  • „Vielleicht entsteht, was draus… vielleicht auch nicht. Hast du denn grundsĂ€tzlich Interesse?“
  • „Du hast ein tolles Profil. Was machst du denn beruflich so?“

So erkennst du schnell ihre (Nicht-)SeriositÀt

Schau dir einfach mal ihr jeweiliges Profil an und blicke auf den CONTENT. Steckt hier wirklich etwas inhaltlich fundiertes dahinter? Oder ist es einfach ein „frisiertes Pseudo-Profil“, um Leute zu fischen.

Bei LinkedIn wĂŒrde ich mir auch speziell den Lebenslauf dieser Person angucken, meistens findest du dort nicht allzu viel oder nur sehr nichtssagende Stationen. Es wurden auch keine FĂ€higkeiten bestĂ€tigt und Referenzen sind auch nicht vorhanden.

Auf Instagram fĂ€llt das Profil durch irrelevante Inhalte auf. Der Klassiker sind sehr freizĂŒgige Bilder, die eigentlich nix mit dem eigentlichen Thema oder der Branche zutun haben. Die (nicht vorhandene) User-Interaktion zu den BeitrĂ€gen schreit nach gekauften Followern.

Und wenn du dir immer noch unsicher bist? Schreibe der Person doch mal eine freche RĂŒckantwort Ă  la: „Spannend, dass du mich hier gefunden hast. Wie genau hast du denn mein Profil entdeckt und warum siehst du hier so große thematische Schnittmengen zwischen uns? Wie stellst du dir das mit dem Mehrwert geben konkret vor?“

Meistens wird nicht viel zurĂŒckkommen oder wenn doch etwas passiert, kommt nur eine sehr lapidare Antwort.

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Wie du Kundinnen & Kunden charmant durch Content Marketing anziehst

Warum du derartige Kontaktanfragen blocken solltest

Auch wenn die erste Nachricht noch harmlos aussieht, du kannst dir sicher sein, schon die zweite Nachricht wird ein plumper Dienstleistungs- bzw. Produkt-Pitch sein. Oder du gerÀtst an irgendwelche Network-Marketing-Menschen, die dir in einem Telefonat ihr geniales System zum reich werden verkaufen wollen.

Sei hier durchaus etwas skeptisch, wenn jemand unbedingt mit dir telefonieren möchte, ohne dass ihr vorher schon einmal gesprochen habt. Das muss sogar ich sagen, auch wenn ich sonst immer fĂŒr mich beanspruche sehr positiv zu denken. Aber diese nervigen Nachrichten und Telefonate kannst du dir sparen, hier geht wertvolle Lebenszeit drauf.

Und noch viel schlimmer… Wenn du einmal einen dieser selbsternannten Coaches und Experten in der Freundes-/Followerliste drin hast, kommen immer wieder vergleichbare Anfragen rein. Weil diese Typen hierfĂŒr natĂŒrlich automatisierte Tools nutzen und daher rausfinden, welcher Account empfĂ€nglich ist fĂŒr derartige Kontaktanfragen.

Wie du es selbst besser machen kannst – Charmantes Networking

NatĂŒrlich sind soziale Netzwerke, wie der Name schon sagt zum „Netzwerken“ da. Oh Wunder. 😀 Doch irgendwie lĂ€sst die dynamische Online-Welt es leichter zu, dass die guten Manieren verloren gehen.

Das muss aber nicht sein. Du kannst tolle Kontakte knĂŒpfen und wirklich dauerhaft spannende Menschen in dein Business-Umfeld ziehen sowie mittel- und langfristig natĂŒrlich auch Kunden gewinnen.

5 Quick-Tipps fĂŒr smartes digitales Networking

  1. Schreibe Menschen immer mit einer persönlichen Nachricht an: Was ist dir konkret auf Seiten des potentiellen Neukontakts aufgefallen? Wo siehst du konkrete Gemeinsamkeiten? UND vermeide um jeden Preis „Copy-Paste-Nachrichten“ mit stumpfen Floskeln. Gehe auf den individuellen Kontext ein.
  2. Schaue, ob es gemeinsame Kontakte gibt und spreche die Person drauf an. Das ist immer ein toller AnknĂŒpfungspunkt, um sich zu verbinden.
  3. Kommentiere unter den BeitrĂ€gen auf anderen Profilen und komme ins GesprĂ€ch. Wenn sich hier im Newsfeed schon ein schöner Austausch entwickelt hat, dann kannst du natĂŒrlich auch ĂŒberleiten in das Messenger-GesprĂ€ch.
  4. Mache deinem GegenĂŒber ein ehrlich gemeintes und spezifisches Kompliment. Und nein: „hey, spannendes Profil“ ist nicht spezifisch! Hier muss man schon einmal einen kleinen Moment in sich gehen.
  5. Schenke dem potentiellen Neukontakt direkt einen coolen Mehrwert. Teile vielleicht einen Podcast, einen Blogartikel oder ein kleines Video mit der Person. NatĂŒrlich auch hier immer mit einem thematischen Bezug zu vergangenen BeitrĂ€gen des Users.

Soweit so gut. Jetzt bin ich auf eure Meinungen gespannt. Lasst mir einem Kommentar da oder schreibt mich auf LinkedIn an. Hiermit erteile ich die thematische Erlaubnis zum Networking. 😂

Oder du kommst in mal in meinem Marketing Power Call vorbei (gratis und garantiert ohne nervigen Akquise-Pitch). Hier wirst du direkte Hilfe bekommen, wie du auf plumpes Social Selling verzichten kannst. Sondern vielmehr, wie du mit nachhaltigem Content Marketing die richtigen Kunden anziehen kannst.

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3 Idee ĂŒber “Der HaustĂŒrvertreter 2.0 – Pflege deine Kontakte auf LinkedIn

  1. Ebehard sagt:

    Hallo Frederik, ja genau, so in etwa kenne ich das auch. Ich frag mich, wer denn auf sowas hereinflĂ€llt bzw. was passieren wĂŒrde, wenn ich da darauf eingehe? Da kann es doch nix geben. Gruß Eberhard

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