Kundenakquise durch Content Marketing – 7 Tipps

Kundenakquise per Handschlag

Du hast keine Lust mehr auf anstrengende Verkaufstelefonate und möchtest deiner potentiellen Kundschaft nicht hinterherrennen? Dann ist Content Marketing genau das richtige für deine Unternehmung.

1. Zeige, was du drauf hast

Falsche Bescheidenheit ist im Unternehmertum nicht angesagt. Du darfst voller Überzeugung zeigen, was du in deinem Fachgebiet auf dem Kasten hast. Du hast schließlich hart dafür geschufftet, um dir das ganze Wissen anzueignen.

Auch wenn wir Deutschen immer extrem zum „Understatement“ neigen und es sicherlich seine guten Seiten hat, hier können wir uns eine Scheibe von manch amerikanischen Unternehmern abschneiden. Ein Paradebeispiel wäre beispielsweise Gary Vaynerchuk.

Zertifikate & Zeugnisse werden überbewertet

Du musst nicht hunderte von Scheinen, IHK-Lehrgängen und Co. abgeschlossen haben, um in deinem Thema eine Meinung zu haben. Viele der größten Genies unserer Geschichte sind Autodidakten: Ferdinand Porsche, Abraham Lincoln, Jean-Jacques Rousseau, die Gebrüder Grimm und viele mehr.

Die beste Motivation ist immer noch die sogenannte intrinsische Motivation. Das heißt du hast dich aus eigener Überzeugung und absoluten Enthusiasmus an der Sache extrem in die jeweilige Materie „reingefuchst“. Oder wie man neudeutsch sagen würde: „Learning by doing“.

2. Zeige, wie du Kundinnen & Kunden erfolgreich weiter geholfen hast

Der beste Vertrauensbeweis, den du liefern kannst im Business, sind zufriedene Menschen! Kundinnen & Kunden, die du mit Produkten oder Dienstleistungen in irgendeiner Weise wertstiftend begleitet hast.

Lasse dir Bewertungen oder Testberichte zuschicken und bitte darum, dass du sie veröffentlichen darfst. Dies kann natürlich auch noch einmal forciert werden, wenn du Gutscheine oder sonstige Goodies anbietest.

Ich habe beispielsweise kürzlich für meinen Pinterest-Kurs einiges an Kundenmeinungen reingeholt. Das kann wie folgt aussehen im Rahmen eines LinkedIn-Beitrags.

Einschub offizielle Bewertungsplattformen

PS.: Bei Google My Business, ProvenExpert und Co. wäre ich vorsichtig mit reinen „Gewinnspielbewertungen“. Das ist sogar gegen die Richtlinien, aber ein gewisses Geben & Nehmen ist absolut im Rahmen. Du darfst es eben nie an Bedingungen koppeln.

3. Schenke praktische Tipps & echten Mehrwert

Es gibt keinen Grund etwas zu verheimlichen in deinem Thema. Die große Kunst ist eh die Anwendung des Wissens. Es wird auch niemand dir „Ideen klauen und kopieren“ können. Ganz gleich ob du Makramees bastelst, Coachings anbietest oder Versicherung verkaufst.

So wie DU dein Thema anpackst, wird es niemand anders machen können.

Jeder gesunde Mensch möchte irgendwann etwas „zurückgeben“

Du brauchst keine Sorge zu haben, dass die Leute nix mehr kaufen werden. Wenn du schon kostenlos richtig gute Inhalte anbietest, wie gut sollen dann erst die kostenpflichtigen Angebote sein?!

Und natürlich gibt es die Billigheimer und Geizhälse dieser Welt, die nicht Gebrauch machen werden von deinen Produkten. Aber möchtest du diese Kunden ernsthaft haben?

4. Sei transparent, indem was du tust

Hebe dich positiv ab von den nervigen Typen, die einem auf LinkedIn oder Instagram mit plumpen Direktnachrichten hinterherlaufen (unter dem Link gibt es mehr dazu). Menschen, bei denen du mit Blick auf die verbundenen Profile sofort merkst, dass außer viel Schall & Rauch nix dahinter steckt.

Stattdessen solltest du mit Fleiß und Engagement in deinem Thema voran gehen. Zeige, welche Projekte du aktuell machst, was dich für Kundenfragen gerade beschäftigen und wie du dich weiterbildest. Das ist wirklich seriös und schafft Vertrauen.

Das mag jetzt sehr romantisch klingen. Doch ich habe die Hoffnung noch nicht verloren, dass diese durchinszenierten „Insta-Posing-Bilder“ vor teuren Autos und sonstige themenirrelevante Motive mit wenig Bekleidung (von Männern als auch Frauen) endlich mal weniger werden.

5. Berichte aus deinem (beruflichen) Alltag

Und ja: auch wenn ich von Bikini-Fotos eher wenig halte für Business-Zwecke, solltest du schon schauen, dass du etwas von dir Preis gibst.

Wie sieht dein beruflicher Alltag aus? Wo arbeitest du? Wie koordinierst du Termine mit Kunden? Was macht dir Spaß und begeistert dich?

Wo hört der Beruf auf und wo fängt das Private an?

Diese Grenze ist gerade für Selbstständige, die ihren Job lieben und viel Zeit damit verbringen, natürlich schwer zu ziehen. Letztlich musst du das ganz persönlich für dich entscheiden und dann eine klare Linie fahren.

Fängst du einmal damit an deine Kinder, deine Frau, deinen Mann, Hund, Katze oder sonst wen zu zeigen, wollen die Leute meistens mehr davon sehen. Außer du machst es im Beitrag kenntlich, dass dieser Post wirklich eine Ausnahme sein soll.

Meine persönliche Meinung ist, dass wie so oft ein gesunder Mittelweg vernünftig ist. Ein bisschen Privates ist gut und spannend für die User, aber es sollte nicht gleich in Influencer-Darstellungen ausufern.

6. Mache „dein Warum“ deutlich

Wie sagte schon Steve Jobs: „Die Menschen kaufen ein Lebensgefühl und kein Produkt“. Das mag in den 90er-Jahren noch ein bisschen abstrus gewesen sein, doch heutzutage ist es definitiv so. Vor allem im Bereich der Premium-Produkte, die man „nicht zwingend“ zum Leben braucht.

In einer Konsumwelt, wo der User die Qual der Wahl zwischen hunderten von Produkten und Dienstleistungen hat, entscheidet letztlich wirklich oft das Gefühl. Doch welche Emotionen, welche Ideale verkörpert deine Unternehmung?

Stelle dir die Frage: Hast du jemals in deinen Beiträgen rausklingen lassen, warum du das alles tust, was du tust?

7. Baue nachhaltige Communities rund um deine Themen auf

Aller Anfang ist schwer, auch im Marketing. Doch mit Geduld und Ausdauer kannst du dir in der Online Welt treue Communities von Usern aufbauen, die immer wieder kommen werden.

Maßnahmen hierfür können sein der Einsatz von Gruppen (Facebook, Xing, LinkedIn), persönlicher Austausch via Direct Messages, umfassende Live-Stream-Formate und vieles mehr.

Es lohnt sich in jedem Fall darüber nachzudenken, wie du den Kontakt mit deiner Community auf ein nächstes Level bringen kannst.

Fazit: Kundenbeziehungen funktionieren nicht anders als „normale“ soziale Beziehungen

Stelle dir einmal kurz vor: Du bist gerade jemanden auf der Straße begegnet und lädst die Person direkt zur Gartenparty am Abend ein? Relativ unwahrscheinlich oder?

Genauso ist es im Business und hier speziell im Online Marketing auch. Du musst erst einmal ein gewisses Vertrauen bei Interessenten aufbauen. Den Vertrauensaufbau wiederum gestaltest du am besten mit nachhaltigen Content Marketing, wie ich es in den 7 Tipps beschrieben habe.

Wenn du nun direkt in deine Business-Herausforderungen einsteigen willst, kannst du gerne meinen Marketing Power Talk in Anspruch nehmen.

Frederik Schafmeister im Büro mit Kundin beim Direkthilfe-Gespräch

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